Geschichte
Vor 50 Jahren war ganz Caúna von Atlantikwald (Mata Atlântica) bedeckt. Dieser wurde für die Viehzucht gerodet. Unser Vorgänger hat die Produktion auf Zuckerrohr umgestellt. 2012 haben wir die Farm aus unserem eigenen Geld gekauft und mit der Transformation Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit begonnen.
Der Aufbau erfolgte für brasilianische Verhältnisse in ‘Lichtgeschwindigkeit’. Angriffe auf die finanziellen Reserven des Projekts haben die Entwicklung ab 2018 verlangsamt. Dennoch haben wir die Farm umsichtig weiterentwickelt und ihre landschaftliche Schönheit zum Strahlen gebracht.
Eine gewellte Landfläche von 1’522’240 m² mit Landwirtschaft, Wäldern und Seen blickt über einen grossen Fluss (den Rio Antônio Grande) auf das türkise Meer. Die ganze Region wird heute als die Karibik Brasiliens beworben.
Die Farm grenzt direkt an das Städtchen Barra de Santo Antônio, das für seinen Strandtourismus bekannt ist. Die Praia do Carro Quebrado wird als der viertschönste Strand von Brasilien angepriesen. Die neu genehmigte Ortsplanung von Barra sieht vor, dass alle nicht strandgebundenen Tourismusaktivitäten in Caúna konzentriert werden sollen.
Der vom Zuckerrohr ausgelaugten Böden haben sich dank naturnaher Bewirtschaftung erstaunlich rasch erholt. Nach 5 Jahren waren sie wieder gesund und produktiv.
Auch die Aufforstungen mit Mata Atlântica (Atlantikwald) sind prächtig gediehen. Heute erreichen sie eine Höhe von 15-18 m. Sie stehen unter gesetzlichem Schutz und bieten einer enormen Biodiversität Platz. Wegen des Abbrennens von Zuckerrohr auf den Farmen in der Region fliehen viele Tiere nach Caúna und werden hier heimisch.
Die Pionierzeit ist nun abgeschlossen und wir sind älter geworden. Wir suchen Nachfolger. Es ist Zeit, dass neue Träger, neue Energien und neues Kapital die nächste Entwicklungsphase von Caúna prägen.
Die Region
Die Küste nördlich von Maceió ist touristisch noch in Entwicklung begriffen. Ihre vielen Strände und Korallenriffe werden als Karibik von Brasilien angepriesen.
Eine Autobahn von Maceió bis Barra de Santo Antônio befindet sich im Bau. Die Fahrt in die Stadt wird noch ca. 30 Minuten dauern. Der Internationale Flughafen Maceió und der Flughafen Maragogi liegen 50 Minuten entfernt. Ein privater Flugplatz ist ebenfalls in der Nähe.
Neuer regionaler Entwicklungsmotor ist das Resort ‘Vila Galé Alagoas’ (2’000 Gäste/Tag, an der Küste neben Caúna), kombiniert mit Direktflügen der TAP von Lissabon nach Maceió. Mit dem Bau eines Hotel Rytz wurde ebenfalls begonnen.
Die touristische Infrastruktur ist auf das Strandleben ausgerichtet (Beach Clubs, Restaurants, Bootsfahrten zu den Piscinas Naturais, Buggy-Ausflüge etc.).
Barra de Santo Antônio richtet sich im neu verabschiedeten Ortsplan auf Strandtourismus und nachhaltige Entwicklungaus. Angebote für den Ökotourismus sollen gemäss Wunsch der Präfektur insbesondere in Caúna bereitgestellt werden.
Infrastruktur
Caúna verfügt über eine effiziente, gut unterhaltene Infrastruktur. Sie wird von einem ausgebildeten Sicherheitsteam geschützt.
Die Wasserversorgung verfügt über zwei Brunnen und zwei Reservoirs am höchsten Punkt der Farm. Von dort wird das Wasser per Schwerkraft in der ganzen Farm verteilt. Es ist von ausgezeichneter Qualität.
Caúna verfügt über ein Strassen- und Wegnetz von ca. 20 km. Es dient der Bewirtschaftung und erlaubt lange Spaziergänge und Exkursionen. Die Verläufe sind bereits auf zukünftige Projekte ausgerichtet.
Diverse Gebäude wurden erstellt (Schreinerei, Schlosserei, Lebensmittelhangar, Fabrik für Öko-Strassenbeläge, 4 Landwirtschaftsgebäude, vier Öko-Häuser mit 11 Wohnungen).
Alle Projekte haben direkten Zugang zur Hauptstrasse. Der Ausbau zur vierspurigen Autobahn ist im Gange.
Eigentumsverhältnisse, Personen und Werte
Formelle Eigentümerin der Farm ist die Caúna Renvest Ltda. Sie gehört zu 96% der Renvest Participações Ltda., je 2% liegen bei den Inhabern. Die Renvest Participações Ltda. fasst die laufenden Projekte von A. Stahel und S. Haab in Brasilien zusammen.
Sämtliche Investitionen (Gesellschaftskapital und Darlehen) wurden steuerlich registriert und über die Bundesbank von Brasilien abgewickelt.
Wir versuchen, Caúna als langfristig geschützten und nachhaltig bewirtschafteten Ort zu erhalten und bekennen uns zu den Werten: Schutz der Umwelt – nachhaltige soziale Entwicklung – faire ökologische Produkte – Lebensqualität.
Adrian Stahel: Rechtsanwalt/Ökonom, Unternehmer, ehemals Topmanager im Rückversicherungsbereich, breite Erfahrung im Bereich Architektur, Bauwesen, Finanzen, IT und Design.
Susanne Haab: Sozialwissenschaftlerin, E-Learning-Spezialistin, Expertise in Landschaftsentwicklung und nachhaltiger Produktion.
Durch den (Teil)Verkauf von Caúna soll eine langfristig stabile und kapitalmässig gesicherte Grundlage für die weitere Entwicklung von bestehenden und neuen Projekten erreicht werden.

